Seitlich streichen für weitere Aufgabenfelder <>

Wie die Digitalisierung die Pflege im Ulrichspark in Kißlegg verändert

KISSLEGG – Wenn Mitarbeitende im Kißlegger Haus der Pflege Ulrichspark der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist am Handy tippend unterwegs sind, dann liegt das nicht daran, dass sie mit Freunden chatten. Sie arbeiten. Mit dem Smartphone wird inzwischen dokumentiert und fotografiert.

Der Pflegeroboter Pepper ist bereits im Pflegeheim zuhause: Er unterstützt das Personal und unterhält die Bewohner.

Der Pflegeroboter Pepper ist bereits im Pflegeheim zuhause: Er unterstützt das Personal und unterhält die Bewohner.

Auch in der Pflege hält die Digitalisierung Einzug – mit Laptop, VR-Brille und Smartphone.

Auch in der Pflege hält die Digitalisierung Einzug – mit Laptop, VR-Brille und Smartphone.

Virtual Reality

Ein Bewohner im Haus der Pflege Ulrichspark sitzt entspannt im Sessel und lächelt. Gerade sitzt er an einem See, hört leise Musik und beobachtet die Menschen, die vorbeigehen. Manchmal bewegt er dabei den Kopf nach links oder rechts. Er wirkt zufrieden. Die VR-Brille ist gerade im Einsatz. Mit dieser können beispielsweise Konzerte so neu erlebt werden und es darf in eine ganz andere Welt eingetaucht werden.

 

Gesunde Balance zwischen Präsenz- und Online-Besprechungen

Wenn die Kolleginnen und Kollegen vor einem Laptop sitzen und mit diesem kommunizieren, dann sind sie gerade in einer Fortbildung oder einer Besprechung. Während Online-Veranstaltungen eine deutliche Zeitersparnis darstellen, so ist immer noch der persönliche Kontakt und der Austausch im Team untereinander von großer Bedeutung. Inzwischen gibt es im Bereich der Pflege die gesunde Balance zwischen Präsenz- und Online-Besprechungen. Die Mitarbeitenden können selbst entscheiden, wie sie daran teilnehmen möchten. Das fördert auch die Motivation, sich auf eine Fort- oder Weiterbildung einzulassen.

 

Welche technischen Hilfsmittel hinzugekommen sind

In den vergangenen 25 Jahren hat sich sehr viel in der Pflege verändert. Nicht zuletzt durch Betreuungspersonal, Pflegedienstleitungen und die Einrichtungsinterne Qualitätsentwicklung (EQE). Verändert hat sich auch die technische Ausstattung in den Häusern. Der Einsatz von Aufstehhilfen, Hebeliftern oder Hubbadewannen reduziert die körperliche Belastung um einiges. Auch Hilfsmittel wie Rutschbretter, Drehscheiben und Antirutschmatten vereinfachen die tägliche Arbeit. Elektrisch verstellbare Betten sind eine wichtige Voraussetzung für ein betriebliches Gesundheitsmanagement, um bewohnerorientiertes Arbeiten zu ermöglichen.

 

Roboter in der Zukunft

Und auch in den kommenden Jahren wird sich die Technik mit künstlicher Intelligenz weiter verändern. Bereits jetzt werden Roboter in der Pflege eingesetzt. Diese werden den Bewohnern in der Zukunft Getränke oder Speisen bringen oder sogar die Zimmerreinigung übernehmen. Schon jetzt können mittels 3D-Drucker passierte Speisen ansprechend präsentiert werden.

 

Versorgung muss gewährleistet sein

„Die meisten Mitarbeitenden in der Pflege stehen diesen Neuerungen sehr offen gegenüber“, sagt Einrichtungsleiterin Beatrice Winter. „Die Pflege darf und wird nicht stehenbleiben. Die Versorgung unserer Mitmenschen muss weiterhin gewährleistet sein, aber auch die Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen sollte erleichtert werden.“

 

 

Inklusion ist bunt, vielfältig – und niemals langweilig. Wie lebendig Inklusion in der Stiftung Liebenau umgesetzt wird, lesen Sie in unserem Newsletter „Liebenau inklusiv“ > 

 


Pressekontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
presse(at)stiftung-liebenau(dot)de