Seitlich streichen für weitere Aufgabenfelder <>

Polizistin informiert Seniorinnen und Senioren über Betrugsmaschen

MENGEN – Enkeltrick, Schockanrufe, falsche Polizeibeamte – am Telefon geben sich Kriminelle meist als Verwandte aus, die sich in einer Notlage befinden, um von ihrem Gegenüber Geld zu fordern. So geschieht dies täglich im gesamten Bundesgebiet. Vorwiegend ältere Menschen sind Ziel von solchen schamlosen Betrugsversuchen. Das hat die Sozialstation St. Anna in Hohentengen-Mengen-Scheer veranlasst, die Polizei für eine Informationsveranstaltung einzuladen.

Rund 30 Interessierte sind zum Vortrag von Nadine Gölz gekommen, um sich über die Betrugsmaschen, wie den Enkeltrick, zu informieren.

Rund 30 Interessierte sind zum Vortrag von Nadine Gölz gekommen, um sich über die Betrugsmaschen, wie den Enkeltrick, zu informieren.

Vortrag

Nadine Gölz vom Referat Prävention des Polizeipräsidiums Ravensburg informierte in der Wohnanlage „Lebensräume für Jung und Alt“ der Stiftung Liebenau, wo Gefahren lauern. „Durchschaut – Betrug am Telefon“ heißt die Präventionsreihe für Senioren, in der in einem über zweistündigen Vortrag anhand von Beispielen über solche Betrugsmaschen aufgeklärt wird.

 

Falscher Mitarbeiter

Ein Vorfall in diesem Jahr veranlasste die Sozialstation St. Anna, diesen Vortrag zu initiieren. Der Täter hatte sich als Mitarbeiter der Sozialstation ausgegeben. Er erklärte, dass er gerne einen Kontrollbesuch machen würde, um zu schauen, ob durch Mitarbeiter der Sozialstation Wertsachen abhandengekommen sind. Solche Maschen und viele andere lassen sich die Täter einfallen, um vorwiegend ältere Menschen um ihren Schmuck oder ihre Ersparnisse zu bringen.

 

Aufklärung wichtig

Nadine Gölz betonte, es sei wichtig informiert zu sein. „Die Aufklärung muss immer wieder aufgefrischt und deutlich gemacht werden. Durch die Künstliche Intelligenz gibt es inzwischen Methoden, um auch solche Betrugsmaschen aufzuklären“, so Gölz. „Trotzdem fallen die Menschen darauf rein. Sie werden überrumpelt und sind so verunsichert, dass sie in Stress geraten und dadurch oft auch Ängste ausgelöst werden.“

 

Vorsichtig sein

Wichtig sei es, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: Durch das Fenster schauen, wer vor der Tür steht. Die Tür nicht gleich öffnen und Türspione nutzen. Rückrufe bei Angehörigen zur Prüfung tätigen, ob wirklich derjenige oder diejenige gerade angerufen hat. Jederzeit kann und soll die Polizei bei Verdachtsfällen oder unklaren Vorkommnissen informiert werden. Niemand muss sich dafür schämen. Die Polizei sammelt alle Daten für die Statistik und Prävention bzw. die Aufklärung von Straftaten.

 

 

Inklusion ist bunt, vielfältig – und niemals langweilig. Wie lebendig Inklusion in der Stiftung Liebenau umgesetzt wird, lesen Sie in unserem Newsletter „Liebenau inklusiv“ > 

 


Pressekontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
presse(at)stiftung-liebenau(dot)de