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Informationen zum Umgang mit Corona

Unser Beitrag

Wir möchten unseren Beitrag in diesen schweren Zeiten leisten. Darum berücksichtigen wir die aktuell erlassenen Gesetze, Regelungen und Empfehlungen. Wir haben in allen unseren Einrichtungen die Hygienestandards noch erhöht. Alle Mitarbeitenden sind informiert und sensibilisiert und agieren mit den höchst möglichen Sicherheitsmaßnahmen.

Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner

Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Bewohnerinnen und Bewohner haben für uns allerhöchste Priorität. Danach richtet sich unser Tun aus. Gleichzeitig versuchen wir flexibel und individuell auf alle Probleme und Herausforderungen zu reagieren.

Eingeschränkte Besuchsregelungen für unsere Häuser der Pflege

Wir haben am 13. März alle unsere Häuser der Pflege für Besucher geschlossen. Jeder Tag in Isolation ist für unsere Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser der Pflege als auch für deren Angehörige wie auch für uns als Träger eine extreme Herausforderung. Deshalb freuen wir uns über die nun eingeschränkte Besuchsregelungen der Landesregierungen, die in Kraft treten: in Baden-Württemberg seit 18. Mai 2020, in Bayern seit 11. Mai 2020 und in Rheinland-Pfalz seit 07. Mai 2020.

 

Für alle drei Bundesländer gilt, zum Beispiel:
 

  • Die Hygienekonzepte des Trägers und der Länder müssen streng eingehalten werden.
  • Zum Besuch können nur ein bis zwei konkrete Kontaktpersonen (variiert je nach Bundesland) zugelassen werden.
  • Die Besuchsperson darf weder Anzeichen von Atemwegserkrankungen zeigen noch Kontakt zu Corona-Erkrankten gehabt haben.
  • Die Besuche werde über Terminvergabe koordiniert. Dies übernimmt die jeweilige Einrichtung.
  • Die Besuchsregelungen gelten nicht für Häuser mit einem Pandemiefall, hier sind keine Besuche möglich.

 

Für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte direkt die jeweilige Einrichtung.

Abschließende Abstimmungen

Wir haben uns in den letzten Wochen bereits auf eingeschränkte Besuchsregelungen in unseren Häusern der Pflege vorbereitet. Gerade laufen hierfür die abschließenden Abstimmungen. Parallel treffen die Häuser der Pflege die organisatorischen und hygienetechnischen Vorbereitungen für die eingeschränkte Besuchsregelung. Sobald diese soweit abgeschlossen sind, werden die Einrichtungen auf die Angehörigen zukommen, um Anmeldungen für Besuche vorzunehmen.

 

Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir nicht alle Wünsche an Besuchen sofort erfüllen können, da nur ausgewählte Bereiche in unseren Häusern und bestimmte Zeitfenster für die Besuche vorgesehen sind.

Die Besuchsregelung wird somit nicht zu vergleichen sein mit derjenigen, die Sie aus Zeiten vor der Corona-Krise kennen.

 

Wir freuen uns dennoch über die Möglichkeit, dass Besuche in unseren Häusern der Pflege zumindest in eingeschränkter Art und Weise wieder möglich sind. Gleichzeitig bitten wir Sie darum, die Vorgaben der Bundes- und Landesregierung sowie der Einrichtungen für das Verhalten im Alltag einzuhalten. Uns ist sowohl daran gelegen möglichst allen Besuchsanfragen schnellstmöglich nachzukommen. Uns ist auch daran gelegen, die Zahl der Neuinfektionen insgesamt und auch in unseren Häusern der Pflege so gering wie möglich zu halten. Die Regelungen bewegen sich daher zwangsläufig in diesem Spannungsfeld.

 

Bei Fragen, wenden Sie sich bitte direkt an die Einrichtungsleitungen.

Grüße von „Außen“

Dieses Bettlaken wurde von den Kindern aus dem städt. Kindergarten Maikammer mit Gesang und Grußworten an dem Gartenzaun des Haus der Pflege St. Pirmin in Maikammer für dessen Bewohnerinnen und Bewohnern angebracht.
Dieses Bettlaken wurde von den Kindern aus dem städt. Kindergarten Maikammer mit Gesang und Grußworten an dem Gartenzaun des Haus der Pflege St. Pirmin in Maikammer für dessen Bewohnerinnen und Bewohnern angebracht.

Vielen Verwandte, Angehörige und Freunde schicken Briefe und Päckchen oder bringen diese direkt in den Einrichtungen vorbei. Der Zuspruch ist teilweise wirklich sehr groß. Den Angehörigen bieten wir außerdem an, USB-Sticks, Festplatten, o.ä. Datenträger mit Bildern, Texten und Videos zu schicken oder vorbeizubringen. Unsere Mitarbeitenden in den Einrichtungen kümmern sich darum, dass alle Post ihre Empfänger erreicht.

 

Bewohnerinnen und Bewohner tauschen sich im Garten mit genügend Abstand untereinander aus oder wechseln mit Angehörigen, Besuchern und Gemeindemitgliedern auch über den Zaun ein paar Sätze – immer unter Einhaltung des nötigen Abstandes. Das Frühlingswetter macht es möglich, unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit kontrollierter Begleitung einzeln auf Balkon und Terrasse, frische Luft und für die Seele etwas Energie und Sonne zu tanken. So versucht das Personal zu gewährleisten, dass die Bewohnerinnen und Bewohner regelmäßig und ausreichend an der frischen Luft sind und auch weiterhin Kontakte pflegen können.

Beispielbrief von der Aktion „Briefe gegen die Einsamkeit“ von der Schwäbischen

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Über alle Kanäle

Wir haben außerdem für alle Einrichtungen Tabletts angeschafft. So möchten wir den Bewohnerinnen und Bewohnern und ihren Angehörigen ermöglichen auch per Video-Telefonie in Kontakt zu sein. Dies wird auch gut angenommen und genutzt.

Lebensräume für Jung und Alt

Auch in unseren Mehrgenerationenwohnanlagen nach dem Konzept Lebensräume für Jung und Alt sind vorerst alle Veranstaltungen, aktuell bis einschließlich 31. Mai 2020, abgesagt. Bei Fragen und Problemen können Sie unsere Gemeinwesenarbeiterinnen und Gemeinwesenarbeiter per Telefon und Mail erreichen. Die jeweiligen Kontakte finden Sie auf den einzelnen Websites. Auch hier sind wir bemüht schnelle und kreative Lösungen für die aktuelle Situation zu finden. Einige Gemeinwesenarbeiterinnen und Gemeinwesenarbeiter versuchen eine Digitalsprechstunde einzurichten.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Unser großer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort in den Einrichtungen. Auch sie stellt die „Corona-Krise“ vor große Herausforderungen. Sie müssen die neuen Auflagen und Regelungen umsetzen und dennoch einen geregelten Tagesablauf sicherstellen. Sie haben aktuell eine noch größere Verantwortung. Die Belastungen, auch psychosozialer Art, sind groß. Sie sehen sich mit zusätzlichen Aufgaben konfrontiert und müssen zudem ihren eigentlichen Tätigkeiten nachgehen. Sie sind alle mit viel Einsatz und Engagement dabei. Sie bemühen sich um einen Austausch zwischen Bewohnerinnen und Bewohner über alle möglichen Kanäle. Sie sind mit Empathie und Herz für die Fragen, Probleme, Sorgen und Ängste der Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörige da.

Die Geschäftsführer Stefanie Locher und Dr. Alexander Lahl sagen: Danke!

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Stabile Personalsituation

Zum bisherigen Zeitpunkt ist unsere Personalsituation stabil.

Notfallpläne und Task Forces

Alle Bereiche wissen im Notfall was zu tun ist und können schnellstmöglich reagieren. Unsere verschiedenen Bereiche stehen in noch engerem Austausch. Zudem haben wir eine „Task Force Corona Virus“ zusammengestellt. Diese Mitarbeiter befassen sich intensiv mit allen Risiken und Auswirkungen für unsere Einrichtungen durch die Krise.

Kultur der offenen Häuser

Seit Bestehen der Altenhilfe in der Stiftung Liebenau leben wir eine Kultur der Begegnung, der Offenheit und des Austausches. Unsere Häuser der Pflege sind offene Häuser mit vielfältigen Begegnungsmöglichkeiten und mit Quartiers- bzw. kommunalen Bezug. In dieser herausfordernden Situation müssen wir nun lernen, dass das so aktuell nicht gelebt werden kann. Wir hoffen natürlich, dass sich dies schnell wieder ändert!

Von Tag zu Tag

Was gestern noch als unumstößlich galt, ist heute schon längst überholt. Und ob es morgen nicht nochmals anders sein wird, kann heute niemand sagen. Diese Situation, die uns seit der starken Verbreitung des Coronavirus bestimmt, ist für alle schwierig. Es müssen Entscheidungen getroffen werden, die der Verstand noch nachvollziehen kann, aber emotional nur schwer mitgetragen werden kann. Zudem müssen wir flexibel sein. Langfristige Pläne sind aktuell schwierig bis nicht möglich. Es gilt von Tag zu Tag zu schauen, was möglich und machbar ist. So werden es auch wir machen.

Danke

Für Ihr Verständnis in dieser Situation können wir Ihnen nur Danke sagen – und meinen dabei viel mehr!