Das Schloss Bad Wurzach

Prächtiges Vermächtnis aus barocker Zeit

1422

Die Schlosskapelle wird erstmals urkundlich erwähnt

1692

Das Rentamt (heute: Ostflügel) wird erbaut

1723 - 1728

Graf Ernst Jakob von Waldburg-Zeil-Wurzach erweiterte das Schloss zur Residenz. Im Hauptgebäude entsteht das barocke Treppenhaus, geschaffen von einem unbekannten italienischen Baumeister. Das imposante Deckengemälde zeigt den olympischen Götterhimmel. Vom Hauptgebäude aus öffnen sich die beiden Flügel des Schlosses hufeisenförmig zur Stadt hin. Es war mit einer weit reichenden Parkanlage verbunden.

Das Hohe Haus (ein Teil des Westflügels) bleibt unvollendet und wird erst 1994 nach alten Plänen fertig gestellt.

Das Schloss entwickelte sich schnell zum Zentrum höfischer Musik und Malerei.

1924

Der Orden der Salvatorianer eröffnet im Schloss eine Lateinschule mit Internat.

1940 - 1945

Die Nationalsozialisten nutzen das Schloss als Kriegsgefangenenlager für französische Offiziere und als Internierungslager für Deportierte von den besetzten Kanalinseln. Einige jüdische Häftlinge aus Bergen-Belsen erleben 1945 auf einem Transport hier die Befreiung.

2004

Die Stiftung Kulturdenkmal Schloss Bad Wurzach wird gegründet. Stiftungszweck ist der Besitz, Erhalt, Unterhalt und die Förderung der Gebäude und seiner Parkanlagen.

Heute

ist das Wurzacher Schloss ein Ort der Bildung und Begegnung: